Die Wasserverteilung
2 Wasserwerke, 65 km Leitungsnetz mit 345 Armaturen, 4 Speicherbehälter und 8 Pumpstationen: Der WVN verfügt über eine Infrastruktur, die dazu geeignet ist, die Niederrhein-Region mit Wasser zu versorgen. Unser Wasserversorgungsnetz wächst kontinuierlich an - möglichst unter Nutzung bereits vorhandener Infrastrukturen unserer Gesellschafter und Kunden. Damit schaffen wir maximale Reichweiten bei minimierten Kosten: Wettbewerbsvorteil und ein Grund für unsere günstigen Lieferkonditionen.
Wasserinfrastruktur für den Niederrhein
Von Nettetal bis Duisburg, von Wesel und Xanten bis Grevenbroich: Über unsere Gesellschafter und Kunden reicht der Aktionsradius des WVN in alle Himmelsrichtungen am Niederrhein. Wir sorgen für Wasser.
Linksrheinisch im Osten liegt unser Wasserwerk Moers-Gerdt. Hier arbeitet unsere zentrale Warte - von dort aus steuern und regeln wir alles zur Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung, Fortleitung und Verteilung für den gesamten WVN. Nördlich befindet sich das Wasserwerk Binsheim, in dem alle Abläufe automatisiert erfolgen. Beide Wasserwerke verfügen über Speicherbehälter, die das Wasser aufnehmen und bedarfsgerecht abgeben, sowie Pumpstationen zur Beförderung.
Weitere Speicherbehälter dienen ebenfalls der maßgenauen Versorgung - im Süden ist dies der Hochbehälter Rheurdt und im Westen der Speicher der Pumpstation Nieukerk, die zudem mit einer Warte ausgestattet ist. Pumpstationen zur Weiterleitung des Wassers im Verteilungssystem betreiben wir u. a. neben Moers-Gerdt im Osten, Binsheim im Norden und Nieukerk im Westen auch in Aldekerk im Süden sowie in Baerl südlich des Binsheimer Feldes. Die Schaltstation Binsheimer Feld sorgt für die Steuerung der dortigen 12 Brunnen zur Wassergewinnung.
Synergienbündelung
Der WVN baut sein Wasserversorgungsnetz kontinuierlich weiter aus und stützt sich dabei auf vorhandene Wasserinfrastrukturen, um Investitionskosten zu minimieren und damit volkswirtschaftlich sinnvoll und ökonomisch verantwortungsbewusst zu handeln.
So schließt der WVN jetzt im Westen durch die Übernahme des Wasserverbundes Kerken Rheurdt mit seinem Leitungsnetz und der Station Nieukerk direkt an das Gelderner Netz an und sorgt damit für die Wasserbeschaffung im Raum Rheurdt-Kerken-Sevelen-Issum. Im Osten ist dem WVN mit der Belieferung der Stadtwerke Duisburg mit Trinkwasser zum Wasserwerk Homberg der Verbundanschluss nach Duisburg gelungen. Weitere Schritte sind in Planung.
Diese wirtschaftliche Ausweitung des Aktionsradius durch den Wasserverbund Niederrhein kommt nicht nur seinen Kunden und Gesellschaftern zugute, sondern auch und vor allem dem Bürger, der dank des Engagements durch den WVN via Versorger ebenso qualitätvolles wie preiswertes Wasser erhält.
Die Wasserproduktion
Wasserversorgung von A - Z
